500plus Kirchenkreis Emsland-Bentheim

Diese Serviceseite des Kirchenkreises Emsland-Bentheim informiert über Veranstaltungen, die im Rahmen des Reformationsgedenkens "500 Jahre Thesenanschlag und Beginn der Reformation" geplant sind.

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Glaube-Liebe-Hoffnung

Projekt „Glaubensboxen“:  mit drei mobilen begehbaren Boxen sollen der Öffentlichkeit in Nordhorn zu den christlichen Lebenshaltungen „Glaube, Liebe, Hoffnung“  Impulse gegeben werden. Diese Boxen stehen zwischen Oster- und Sommerferien im Stadtgebiet und sind danach im Landkreis unterwegs. Gestaltet werden sie in Zusammenarbeit von ACK, Kloster Frenswegen, Schülern und Ehrenamtlichen.

Durch die Glaubensboxen, die erkennbar als Beitrag im Veranstaltungskanon „Reformation2017“ erkennbar sein sollen, werden die Bürgerinnen und Bürger mit den Fragen „Was glaubst du?“, „Was hoffst du?“ und „Was liebst du?“ konfrontiert (je eine Box mit je einer Frage). Neben graphischen/künstlerischen und textlichen Impulsen sollen nach Möglichkeit auch haptische Anregungen gegeben werden. Durch einen QR-Code und einer Internet-Adresse sind die Betrachter eingeladen, in einem Internet-Gästebuch eigene Kommentare einzustellen und ggf. auch weitere Impulse zu bekommen.

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Auf den Spuren von Martin Luther und Katharina von Bora

500 Jahre Reformation - Meppener reisen ins Sächsische Burgenland

 
Margret Koers schreibt: Kennen Sie das Sächsische Burgenland? Es liegt südöstlich von Leipzig, eingebettet in romantische Flusslandschaften, umgeben von Wäldern und Auen. Ich habe meinen letzten Urlaub dort verbracht und erfahren, dass sich dort die Wiege der Reformation befindet. Überall entdeckt man Spuren des 1483 in Eisleben geborenen Martin Luther, einst Augustinermönch und Universitätsprofessor. 1517 veröffentlicht er seine 95 Thesen, die das Christentum in Europa neu ausgerichtet haben. Zwei Jahre später kommt es zum Bruch mit Rom. Auf der Suche nach religiöser Erkenntnis prangert er Mißstände an und bestreitet die Unfehlbarkeit des Papstes. 1521 wird er exkommuniziert, Kaiser Karl verbietet seine Schriften und verhängt die Reichsacht über ihn - er ist jetzt vogelfrei und flieht auf die Wartburg. Dort übersetzt er in 11 Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Zurück in Wittenberg lernt er die - mit 8 Ordensschwestern - geflohene Katharina von Bora kennen, die dem Sächsischen Landadel entstammte und sich mit seinen Schriften auseinandergesetzt hatte. Seine Versuche, sie zu verheiraten, scheitern... Schließlich gibt sie ihm zu verstehen, dass er ihr als Ehemann gefallen würde... Aus der 1525 geschlossenen Ehe gehen 6 Kinder hervor. Entschlossen zupackend und klug agierend wird sie als Frau an seiner Seite schon bald unentbehrlich. Er nennt sie liebevoll "Herr Käthe".
Meine Reiseerlebnisse waren so beeindruckend, dass ich noch vor Ort beschlossen habe, im September 2017 eine Busfahrt in das Sächsische Burgenland zu organisieren. Auf der Hinfahrt eine Führung in Eisleben, Besuch der Katharina Luther-Stube und ihres Grabmals in Torgau, die Klosterruine Nimbschen bei Grimma, Mühlberg und sein Museum zum Schmalkaldischen Bund und eine Führung in Wittenberg zeugen von der Reformation.
Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken: Die historische Innenstadt und das Schloss Hartenfels in Torgau, der Schlosspark Lampertswalde, Belgern mit Roland und historischer Postsäule, das Schildbürgermuseum in Schildau, Wurzen mit seiner Ringelnatz-Sammlung, der berühmte Pfarrgarten in Saxdorf, Bad Liebenwerda und die alten Marionetten der Puppenspieler... Auch ein Ganztagesausflug nach Meißen ist geplant. Wir wohnen im Waldhotel Forsthaus Dröschkau in Neußen bei Belgern, wo uns morgens ein Frühstücksbuffet und an 3 Abenden ein 3-Gänge-Menü serviert wird. Ein weiteres Abendessen gibt es auf der Rückfahrt von Meißen im idyllischen Waldrestaurant "Hospitalhütte". Auf Schloss Wurzen erwartet uns ein Rittermahl mit 6 Gängen.
Im Reisepreis sind zahlreiche Eintrittsgelder und die Führungen enthalten. Er beträgt incl. Busfahrt und HP im DZ 399 Euro (EZ auf Anfrage). Die Fachberatung hat der Reg. Reformationsbotschafter Pastor U. Hirndorf übernommen. Und ich, Margret Koers, freue mich, wenn Sie mit mir ab Meppen vom 10. bis 15. September 2017 auf Zeitreise gehen! Anmeldeschluss ist im Februar, bis dahin hat das Forsthaus Dröschkau alle Zimmer für uns reserviert! Sie erreichen mich unter 0170 - 694 00 33 oder m_koers@web.de

Dokument: Flyer_MartinKathari... (PDF)
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Was bedeutet uns Luther heute? Hat er uns überhaupt noch etwas zu sagen?
Die Waldbühne Ahmsen versucht darauf in der Spielzeit 2017 eine Antwort zu geben! 

Premiere 27. Mai 2017 Sa 19:30 Uhr

Martin Luther (1483-1546)
war der theologische Urheber der Reformation - der Erneuerer der Kirche - ein von Gott gebrauchtes Werkzeug zur Rettung der Christenheit.
Das Ensemble der Waldbühne Ahmsen wird im Jubiläumsjahr der Reformation die entscheidenen Jahre im Leben und Wirken Luthers in groß angelegten Bildern auf die Waldbühne bringen.
Das Spiel beleuchtet Situationen Luthers als Mönch und Professor aus Wittenberg. In unserer diesjährigen Inszenierung wollen wir dem Zuschauer die Beweggründe für sein Handeln näher bringen und die vielen Konflikte der damaligen Zeit aufzeigen.


Als zu den Augustinermönchen gehörender Theologieprofessor wollte er Fehlentwicklungen in der Katholischen Kirche durch ausschließliche Orientierung an Jesus Christus beseitigen. Seine Neuentdeckung der Gnade Gottes, seine Predigten und Schriften - besonders seine Lutherbibel - entfalteten breite Wirkung. Luther legte den Grundstein zum bedeutendsten Ereignis der Frühen Neuzeit.
Anno 1517:
Als Martin Luther aus Protest gegen den von Papst Leo X, initiierten Ablasshandel seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlägt, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, weigert sich der zum Ketzer erklärte Luther standhaft, seine Thesen zu widerrufen und erkennt nur die Bibel als Autorität an.





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Bild: Waldbühne Ahmsen